05.08.2019

CB Bank mit einem Wachstum im Leasinggeschäft von über 80 Prozent gegenüber dem Vorjahr weit über Branchendurchschnitt

Leasing-Wirtschaft verzeichnet zehn Prozent Plus im ersten Halbjahr 2019

Die CB Bank konnte im 1. Halbjahr 2019 durch die bundesweite Refinanzierung von Leasinggesellschaften ein überdurchschnittliches Wachstum im Leasinggeschäft verzeichnen. Der Schwerpunkt liegt in der Refinanzierung des sog. Small-ticket-Geschäftes. Das Wachstum konnte über alle Branchen erreicht werden. Die Geschäftsleitung ist mit dieser Entwicklung sehr zufrieden und gibt auch für das 2. Halbjahr einen weiterhin positiven Ausblick.

 

Die Leasing-Wirtschaft konnte ihr Neugeschäft mit Ausrüstungsgütern im ersten Halbjahr um 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steigern. „Damit schließt die Branche an die vergangenen Rekordjahre an“, führt Horst Fittler, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Deutscher Leasing-Unternehmen (BDL), aus. Treiber des Wachstums ist das Fahrzeug-Leasing. Das Pkw-Neugeschäft stieg in den ersten sechs Monaten um 13 Prozent.

 

Die gewerblichen Zulassungen wuchsen von Januar bis Juni um 3,3 Prozent (Kraftfahrtbundesamt). Die Leasing-Gesellschaften haben von dieser Entwicklung überdurchschnittlich profitiert: Mit einem Plus von 9 Prozenten lag auch die Anzahl der geleasten Fahrzeuge deutlich über dem Vorjahreszeitraum. „Dies sind zum einen Nachholeffekte aufgrund des WLTP-bedingten Beschaffungsstatus im zweiten Halbjahr 2018“, begründet der BDL-Hauptgeschäftsführer die starke Nachfrage. „Zum anderen ist Leasing und vor allem das Fahrzeug-Leasing für Unternehmen attraktiver denn je.“ Neben der Flexibilität sieht er in den ergänzenden Services der Leasing-Gesellschaften wie Wartung, Inspektion, Schadensmanagement et cetera entscheidende Kriterien, warum sich Unternehmen für das Leasing von Fahrzeugen entscheiden.

 

Ebenso positiv entwickelte sich das IT-Leasing, das für die ersten sechs Monate ein Neugeschäftsplus von 12 Prozent verzeichnet. „Ein sehr gutes Ergebnis angesichts der sich stark verändernden IT-Märkte. Denn neben der kontinuierlichen Preiserosion der Hardware sehen wir die Tendenz zur Abwanderung in die Cloud“, erklärt Fittler. Auch das Neugeschäft mit immateriellen Wirtschaftsgütern, darunter fallen Software, Patente oder Marken, steigerte sich um 12 Prozent. Die beiden Segmente Medizintechnik und Nutzfahrzeuge wuchsen im ersten Halbjahr leicht unterdurchschnittlich um 9 beziehungsweise 7 Prozent.

 

„Leasing bietet passende Lösungen für die Herausforderungen der heutigen Zeit“, erläutert der BDL-Hauptgeschäftsführer. „Verkürzte Innovationszyklen, umweltfreundlichen Mobilitätslösungen oder der digitale Wandel ziehen enorme Investitionen nach sich. Die Leasing-Gesellschaften sind besonders qualifiziert, diese Investitionen für ihre Kunden zu realisieren.“ Als Erfolgsfaktoren nennt er Objektkompetenz und Marktexpertise der Leasing-Branche, die einzigartig in der Finanzierungslandschaft sind.

 

Schwach entwickelte sich dagegen das Segment Maschinen-Leasing. Es verzeichnete einen Rückgang von 6 Prozent im ersten Halbjahr. Dies spiegelt die aktuelle Entwicklung im Maschinenbau wider. Laut VDMA ging der Wert der Bestellungen in den ersten fünf Monaten um 9 Prozent zurück. Der Branchenverband revidierte daher seine Jahresprognose nach unten und geht nun für 2019 von einem Produktionsminus von 2 Prozent aus. Ursache dafür seien geopolitische Verwerfungen wie der Handelsstreit zwischen den USA und China, der Brexit, ein weiterhin drohender US-Protektionismus oder die Haushaltslage Italiens sowie der Strukturwandel in der Automobilindustrie und Unsicherheiten aufgrund von Klima- und Umweltpolitik. „Unsicherheiten sind Gift für Investitionen“, kommentiert der BDL-Hauptgeschäftsführer und fordert: „Die Politik sollte für investitionsfreundliche Rahmenbedingungen sorgen – Bürokratielasten abbauen, Infrastruktur ausbauen und den Standort Deutschland auch steuerlich wieder international wettbewerbsfähig gestalten.“

 

Quelle:

Bundesverband Deutscher-Leasingunternehmen

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